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… ist eine federleichte Wurf-Brücke
zum befreundeten und fremden Du.

… Und ein freiwilliger Beitrag zur offenen Gemeinschaftsbildung.

 

 

 

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Buch 34

Veröffentlicht am 29.06.2019

Buch 34

Buch 34  vom 1. Juli bis 30. August 2018 kann jetzt online durchgeblättert werden, unter:  https://www.reclam.de/special/alfred_bast_6   … Während die technisch-mediale Beschleunigung – trotz sommerlicher Hitze – cool im Gange ist, bleiben die natürlichen biologischen Rhythmen konstant. … Sollten es bleiben. Es ist gesünder wenn das Herz nicht rast und der Atem nicht hechelt, auch wenn die aktuellen Informationen zusätzlich einheizen, oder der Tacho auf 180 klettert, vor und nach dem Stau. Auch ist es wünschenswert,...

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Sommersonnwende in Berlin

Veröffentlicht am 22.06.2019

Sommersonnwende in Berlin

22. Juni, 2019, 4:00 Uhr … es beginnt schon hell zu werden. Nach vier Stunden Schlaf bin ich wach. Es wundert mich nicht, denn es ist Sommersonnwende, die kürzeste Nacht des Jahres, bei milden Temperaturen und klarem Himmel. Diesen Morgen will ich nicht verschlafen. An der Friedhofsmauer zur Solmsstraße mache ich ein Foto mit Heilig-Kreuz-Kirche und Straßenlampe. (Bei dieser Konstellation fällt mir ein Bild von Rene Magritte ein). Dann fahre ich weiter mit dem Fahrrad zum Landwehrkanal. Ich stelle mich auf die Prinzenbrücke. Die Brücke ist...

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“ … man sieht nur mit dem Herzen gut“. Wirklich?

Veröffentlicht am 03.06.2019

“ … man sieht nur mit dem Herzen gut“. Wirklich?

„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“   … ja, ja … stimmt … nur mit dem Herzen … so ist es!..   Wirklich?   An diesem poetischen Zitat aus dem Kleinen Prinzen von Antoine de Saint-Exupéry haften viele unreflektierte Empfindungen die eine gewisse Nachlässigkeit des Augen-Blicks und des Sehens hinzunehmen und zu legitimieren scheinen. Doch das setzt voraus, dass das „Herz“ tatsächlich „sieht“ und nicht vollgemüllt ist mit fremdbestimmten Sehnsüchten und Ängsten. Doch ist es das?...

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Projekt Apfel-Blüten-Ernte

Veröffentlicht am 07.05.2019

Projekt Apfel-Blüten-Ernte

… Über Apfelknospen, das „langsame Sehen“, Schreiben und Zeichnen, im Kontext mit der digitalen Beschleunigung.   Voller Apfelblüten ist derzeit das Atelier, voll blühender Wunder. Ich habe sie von wilden Apfelbäumen behutsam geerntet. Solchen die ungepflegt am Straßenrand stehen, und deren Früchte niemand aufliest. Und die doch blühen als stünden sie im Paradies. Sorgfältig stellte ich die kleinen Zweige in Gläser auf den Ateliertisch, wählte aus und begann zu zeichnen. Dabei ist die höchste Konzentration nötig, als würde...

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Buch 33

Veröffentlicht am 01.05.2019

Buch 33

Buch 33 https://www.reclam.de/special/alfred_bast_6 6. Jahresprojekt mit Reclam Universal-Notizbüchern / 1. Mai bis 30. Juni 2018 Wir können nicht beobachten ohne zu deuten, deshalb ist es aufschlussreichdas Deuten zu beobachten. Mit Buch 33 geht die Reihe in ihr sechstes Jahr. Sechs Jahre täglich eine leere Doppelseite mit Text und Bild zu gestalten und noch immer keine Ermüdung zu spüren, das überrascht mich selbst. Wenn das so weitergeht werden diese kleinen Bücher mein „großes Spätwerk“. In ihnen können die gegensätzlichsten Aspekte und...

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OSTERN 2019 … über künstliche … und „künstlerische“ Intelligenz

Veröffentlicht am 19.04.2019

OSTERN 2019 … über künstliche … und „künstlerische“ Intelligenz

19.4.2019 Karfreitag 5:30 gesammelte WERKBUCHNOTIZEN   Es ist noch dunkel, doch durch den Wald rötet sich schon der Nachthimmel. Es verspricht ein lichter Karfreitag zu werden. Die Vögel zaubern bereits ein wundervolles Klangnetz in die milde Luft, mit dem sie meine Seele wecken. Was für ein Mysterium ist doch die Natur und das Organ das sie bewusste wahrnimmt.   (Bild) Bei dem Baumseminar in Birnbach letzte Woche inspirierten mich Kastanien. Unter einem großen Kastanienbaum lagen dessen lebendige Keimlinge. Aus der dunkelbraunen Frucht...

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Krishna an der Hochschule in Aalen, kurz: Krishn AA

Veröffentlicht am 19.03.2019

Krishna an der Hochschule in Aalen, kurz: Krishn AA

KHRISHNA an der Hochschule in AALEN, kurz: KRISHN AA … eine Malperformance mit Licht und Elektronik.   Gestern hatte ich auch eine überraschendes Erlebnis, ein „indisches“ in der Hochschule Aalen, das mir der Mitteilung Wert erscheint. Eingeladen von Bernd Reznicek, um eine elektronische, computerunterstützte große Tafel „IDEA WALL“ künstlerisch auszuprobieren, war ich im „Burren“, einem moderne Gebäudekomplex der Hochschule. Ich war noch nie in diesen Gebäuen und von dem vielen grauen Beton zunächst etwas bedrückt. Alles ist...

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Buch 32

Veröffentlicht am 01.03.2019

Buch 32

5. Jahresprojekt mit Reclam Universal-Notizbüchern Buch 32 vom 1. März bis 30. April 2018  Kontrast reich … Mitten im Gröbsten das Feinste erspüren.     Die Gegensätze in denen wir leben werden krasser, so scheint es – oder ist es auch. Sie zehren die lebendige schöpferische Mitte auf, aus der sich alles Leben speist, und mauern sich ein. Statt diese Mitte-Kraft zur friedlichen, intelligenten Verständigung nutzbar zu machen, wuchern, auf dem höchsten Stand von Wissenschaft und Technik, und mit deren Errungenschaften, wieder...

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Berliner Notizen 2. Verabredung mit alten Meistern und eine zufällige Berlinale-Begegnung

Veröffentlicht am 15.02.2019

Berliner Notizen 2.   Verabredung mit alten Meistern und eine zufällige Berlinale-Begegnung

Sandro Botticelli, (1445-1510, Florenz). Venus. Aussellungsbesucherin vor „Venus“ von Botticelli.   Verabredung mit alten Meistern und eine zufällige Berlinale-Begegnung   Ein Nachmittag in der Gemäldegalerie.   Die Gemäldegalerie ist ein seltsamer Ort. Das riesige weiße Foyer ist eine Innen-Raum-Wüste. Weit, weiß und öde. Der Mann der nach mir seine Eintritts-Karte kauft, sagt zur Kassiererin: „Ist hier noch was da? … sieht so aus als hätten sie alles ausgeräumt.“ Albrecht Dürer (1471 – 1528 Nürnberg). Bildnis Hieronymus...

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Mensch Roboter! oder: „Pioniere des Ursprünglichen“

Veröffentlicht am 10.01.2019

Mensch Roboter! oder: „Pioniere des Ursprünglichen“

Computer, Roboter und künstliche Intelligenz finde ich faszinierend, doch eine Roboterisierung des Menschen absurd. Menschen leben. Roboter funktionieren. Wir sollten uns nicht zu sehr hypnotisieren und lähmen lassen von technischen Visionen. Die grandiose Technik hat bisher weder den Krieg, noch den Hunger, noch die Ungerechtigkeit, weder die Gier, das Leid, noch die Angst oder die Krankheit überwunden. Eher in Gegenteil. Es ist ein Irrglaube an die Wissenschaft – die ihrerseits verlangt zu wissen und nicht zu glauben – dass der...

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