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15. April 2020. Werktagebuch

Veröffentlicht am 15.04.2020

15. April 2020. Werktagebuch

Bildschirm Ich sitze vor dem Bildschirm. 2:30 Uhr. Eine Tasse Grüntee neben mir.  Immer wieder frage ich mich was dieser Begriff: „Bildschirm“ eigentlich meint? Ein Schirm ist doch etwas das abschirmt. Vor Regen zum Beispiel. Oder, wenn ein Rettungsschirm in Millardenhöhe aufgespannt wird, oder ein Prominenter die Schirmherrschaft übernimmt. Wer hat die Schirmherrschaft über meinen Bildschirm? Ich!? Vermutlich ist die Bildschirm-Oberfläche, weniger ein Schirm, als eine dunkle Leucht-Tür zu einem virtuellen Kanal der zugleich...

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14. April 2020. Werktagebuch.

Veröffentlicht am 13.04.2020

14. April 2020. Werktagebuch.

Werkbuch. 13. 4. 2020. Die Möglichkeiten des Werktagebuchs Die Möglichkeiten dieses Werktagebuchs erlauben es, aus verschiedenen Phasen und Zeiten Bilder, Gedanken und Ereignisse für ein neues Zusammenspiel anzuwenden. Selbst zwischen Autobatterie und Veilchen. Batterie Das Wetter war warm. Ich hatte beim Einkaufen im nahen Dorf – per Auto – die Fenster offen und genoss die warme, klare Luft. Am Abend waren sie noch immer offen. Um sie zu schließen musste ich kurz die Zündung betätigen. Der Zündschlüssel blieb stecken. Über Nacht....

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13. April 2020. Werktagebuch.

Veröffentlicht am 13.04.2020

13. April 2020. Werktagebuch.

Mahabilipuram. Mischtechnik auf Papier. 30 x 40 cm. 1993. Es ist 6:30. Über dem rauschenden Meer kündigt sich strahlend die Sonne an. Die Palmen knattern im Frühwind. Schon ist es heiß. Morgen, am 14. April, so steht es in meinem Kalender, wird meine Ausstellung in der Aurodhan Galerie in Pondicherry eröffnet. Titel: BASE – DIVERSITY – KREATIVITY – the daily gift Grund – Vielfalt – Kreativität – das tägliche Geschenk. Die noch in Deutschland gemalten „Bilder für Indien“ hängen schon. „YOU ARE FIRST“...

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12. April 2020. Ostern. Werktagebuch.

Veröffentlicht am 12.04.2020

12. April 2020. Ostern. Werktagebuch.

OSTERN 2020 kennt nichts Vergleichbares. Die Freude dieses Fest gemeinsam zu feiern, ist stark reduziert in „Coronien“.  Skype, Zomm, Mails und viele, viele spannende Intiativen – zusammengezurrt in langzeiligen Links – suchen einen Ausgleich zu schaffen. Doch die Aufnahmekapazitäten sind limitiert.  Konflikt-Hoffnung-Lösung. Triptychon.  Tafel 3. Lösung. 20 x 25 cm. Öl auf Holz. 1972 – 1975 INFOSION So wertvoll die Beiträge auch sind, ihr Sinn – das jedenfalls gilt für meinen aktuellen Blog – liegt...

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11. April 2020. Karsamstag. Werktagebuch.

Veröffentlicht am 11.04.2020

11. April 2020. Karsamstag. Werktagebuch.

KarsamstagKunstsamstag Guten Morgen,gestern, am Karfreitag, war keine Zeit für Nachrichten und neueste Zahlen. Draußen, vor der Tür auf der Wiese, kommen überall wundervolle Farben – im sattem Grün – mit atemberaubenden Formen, duftend ans Licht: Blumen, die mich dann im Atelier ganz fordern.  L u f t Dann gilt es das Blaue vom Himmel malend einzuatmen. Luft. Reine Luft. „Reine Luft“ ist auch eine sprachliche Metapher für: „keine Gefahr“. Atemgeräte sind wichtig. „Reine Luft“, ohne Corona- und ohne...

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10. April 2020. Werktagebuch

Veröffentlicht am 10.04.2020

10. April 2020. Werktagebuch

Ankunft. Arrival. Mischtechnik und Blattgold auf grundiertem Tuch. 45 x 55 cm. 2020. So früh sind nur die Bäcker auf und kneten ihren Teig. Doch heute schlafen auch sie. Feiertag. Dauert es deshalb heute Morgen so lange mit meinem Teig? Ich bekomme die Zahlen nicht heraus geknetet. Die Magie der Zahl Täglich bekommen wir neue Zahlen. Als wären würde doch die Olympiade stattfinden im internationalen Wettlauf, mit Infizierten und Toten, mit gigantischen Prognosen an zu erwartenden Opfern, die es zwingend erforderlich machten, dass wir uns...

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9. April 2020. Werktagebuch.

Veröffentlicht am 09.04.2020

9. April 2020. Werktagebuch.

8. Aprl.2020 KUNST KLOSTER art research im Frauenhof Frühsicht … ich meine: Frühschicht im KUNST KLOSTER art research Guten Morgen. Es ist drei Uhr früh. Der Vollmond steht leuchtend am Himmel. In Indien ist es sieben Uhr dreißig. Ich wäre jetzt in Auroville. Dort gibt es dieselben Einschränkungen. Weltweit sind wir in Coronien. Die ganz Erde ist jetzt vor Ort. Überall. Ich bin im Kunstkloster-Labor, umgeben von inspirierender Natur. Werkgruppe: Des Unscheinbaren Gegenwart. Pappelzweig und Kohlezeichnung auf gerissenem Papier. 2009. Die...

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1. April 2020. Werktagebuch. Corona – und was es sonst noch gibt.Teil sieben.

Veröffentlicht am 01.04.2020

1. April 2020. Werktagebuch. Corona – und was es sonst noch gibt.Teil sieben.

Werknotizen. Drei Uhr am Morgen. Bin erwacht nach intensiven Träumen. In welche Wirklichkeit hinein? In einen Alptraum, einen Aprilscherz, oder in eine völlig neue Lebenschance? Im Moment erlebe ich drei Ebenen der Wirklichkeit. Aus der ersten bin ich eben erwacht. Sie ist momentan nicht der Rede wert, auch wenn das Unbewusste viele Schätze birgt.Die zweite ist die radikal veränderte Weltsituation, sozial-politisch dominant. Bindungen sind gekappt und zugleich wird dies weltweit über die Medien vermittelt.Die dritte...

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31. 3. 2020. Corona – und was es sonst noch gibt. Teil sechs.

Veröffentlicht am 31.03.2020

31. 3. 2020. Corona – und was es sonst noch gibt. Teil sechs.

Werkgruppe: Bilder für Indien. Traces Painter in Sky. 45 x 55 cm Mischtechnik auf Leinwand. 2020. Foto: Atelierboden. 5 Uhr. Letzter Tag im März. Gestern hat mich das Blau des Himmels fast aufgesogen, die Weite und Leere und eine ungeheure Stille. Lässt sich das fassen mit dem was ich kenne? Nein, es ist etwas mir völlig Unbekanntes, Fremdes, Neues in der Luft. Im nahen Dorf, in Schechingen war ich einkaufen, bei den freundlichen Hermanns.Auch um einen Brief zur Post zu bringen. Nicht alle haben Internet. Der Hustenreiz, der mir an der Kasse...

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30. 3. 2020. Corona – und was es sonst noch gibt. Teil fünf.

Veröffentlicht am 30.03.2020

30. 3. 2020. Corona – und was es sonst noch gibt. Teil fünf.

30. März 2020 Guten Morgen, liebe Freundinnen und Freunde. Danke für die positiven Rückmeldungen! Was lässt mich auch heute um drei Uhr früh aufstehen, ohne Wecker, um in meiner Gedankenwerkstatt an der Sprachskulptur weiterzuarbeiten? Fühle ich mich verpflichtet durch meine Ankündigung ein Werktagebuch zu führen, um dies im kleinen Kreis zu kommunizieren? Das prüfe ich. Ich würde pausieren wenn das so wäre. Nein, was so früh in der Dunkelkammer meines Gehirns ein Feuer anzündet sind mehrere reale Aspekte der einen Ausnahme-Wirklichkeit.Es...

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