fröhlicher Abbau

Auch ein Abbau kann fröhlich sein …

Kein Wunder wenn in der kurzen Zeit – vom 3. bis 31. Mai – (an vier Nachmittagen in der Woche),
1478 Menschen die Ausstellung besuchten.

Doch nicht allein die Anzahl der Besucher macht eine Ausstellung erfolgreich, sondern ihr Interesse, ihr langes und aufmerksam schauendes Verweilen bei Bildern und Texten.

Sie mussten nicht nach New York fliegen, um im Metropolitan Museum Kunst zu erleben (…was natürlich auch großartig sein kann!)

Denn Kunst erleben“das heißt ja letztlich: SICH SELBST ERLEBEN UND ENTDECKEN.
Das konnten sie auch in den schönen Räumen des Palais Adelmann in Ellwangen,
während die Landesgartenschau blühte. 

Deshalb kann ein Abbau auch fröhlich sein. Denn:
im Wind der Begegnungen haben sich vielleicht Erlebnis-Samen aus den Bildern gelöst,
und sich durch die Wahrnehmung möglicherweise in die Herzerde eingesenkt. 

Nein, nicht um sich später an den Bast zu erinnern (der ist die Schale), sondern an den wesentlichen Inhalt:
an das rätselhafte Wunder des Seins, an die wundervolle Erdnatur und die eigene Existenz, mit ihren schöpferischen Möglichkeiten diese selbst zu gestalten. (wie in einem andern Werkbrief schon gesagt:
…trotz allem und unter allen Umständen).

Mit herzlichem Dank vor allem an Ulla Röber (KUNST KLOSTER) und Bernhard Maier (KURATOR), Dr. Anselm Grupp, der Stadt Ellwangen, den Freunden und Freundinnen für ihr wohlwollendes Begleiten, den Käuferinnen und Käufern, und allen Besuchern.