Auch ein Abbau kann fröhlich sein.
Kein Wunder wenn in der kurzen Zeit (vom 3. bis 31. Mai an vier Nachmittagen in der Woche) fast 1500 Menschen die Ausstellung im Palais Adelmann in Ellwangen (während der derzeitigen Landesgartenschau) besuchten.
Doch nicht allein die Anzahl der Besucher (Frauen, Männer, Kinder – soweit ich feststellen konnte noch keine Roboter), macht eine Ausstellung erfolgreich, sondern vor allem auch das Interesse, das lange und aufmerksame schauende Verweilen.
Das sich Einlassen auf die Bilder und Texte wurde nicht nur zu Begegnung mit meiner Kunst und der Natur,
sondern zur Begegnung mit sich selbst. Mit dem eigenen Sein.

Was im Alleinsein im Atelier entstand wurde aus sich selbst heraus wirksam. Und für manche Menschen, wie sie selber sagten: nährend und heilsam.
Wenn ich dem Zentrum, dem Puls des Lebendigen, der durch die Begegnung aktiv wird, nicht mehr mit meinem Ego im Wege stehe kann es frei wirken. Das ist die (für mich) notwendige innere (königliche) Disziplin. Das Ziel ist Öffnung, Freisetzung von Sinn, Freude und Erkenntnis.
Es geht nicht allein um sichtbare Bilder, sondern um einen inneren spirituellen unsichtbaren künstlerischen Prozess.
Darum das natürliche entstandene Ego, das notwendigerweise alles auf sich bezieht, transparent werden zu lassen für den Goldgrund des Seins, für die mütterlich-geistige Lebensquelle, die uns mit jedem Herzschlag liebevoll bejaht speist und leitet, und wieder zu sich nimmt, wenn die Zeit reif ist.
Wenn diese Verbindung gelingt und sich im manifestierten Bild verankert, dann kann der Blick des Betrachters in der Oberfläche der Darstellung bis zum Grund seiner eigenen Existenz gelangen.
Denn dieser ist, wie das Sonnenlicht, für uns alle die selbe Quelle die sich in unendlicher Vielfalt äußert.
Auch einige Verkäufe, und vor allem die wunderbare Mitwirkung von Ulla Röber(KUNST KLOSTER) und Bernhard Maier (Kurator) machen mich dankbar und schenken mir die Kraft weiter zu gehen … also noch näher ran.

Wir verpacken und transportieren sorgfältig die Bilder, und bringen die Protagonisten der Ausstellung zurück ins Atelier.
