Die Rotumwandlung steht in einer gewissen Gegenläufigkeit zum medial vermittelten Trend, mit seinen extrem schockierenden Entwicklungen und Prognosen.
(… Wenn ich nur an den aktuellen Ausbruch des gefährlichen „Kriegsfiebers“ denke. Manche nennen es auch: „Die Deutsche Malaria“. Verständlicherweise. Weil diese Umwelt und Leben verwüstende „Pandemie“ – gegen die es noch immer keinen Impfstoff gibt – schon zweimal extrem heftig in Deutschland ausgebrochen ist. Wobei sie weltweit kursiert. Und genau genommen in jedem Menschen als Feind-Bild-Projektions-Virus steckt, dessen simple chemische Formel lautet: „Die Andern sind schuld“.)
… Also völlig gegenläufig zum menschengemachten düsteren Trend, kullert uns die – ebenfalls von Menschen kultivierte Natur – ihre jahreszeitliche Hochleistung von Sonnenlicht, Wasser und Erde – im Zusammenwirken mit allen Planetengeschwistern, vor allem dem Mond – vor die Füsse.
In meinem Falle in die Hände und auf den Ateliertisch.
R u n d r e i f g e s u n d n ä h r e n d ü p p i g s c h ö n liegt er vor mir, dieser rote Apfelplanet den ich zeichnend umkreise. Auch um von dieser berühmten Frucht – stammt sie nicht vom Baum der Erkenntnis? – zu lernen. Denn die Natur spricht in Gestalten. Sie repräsentiert „die andere KI“, die Kosmische Intelligenz.
Lässt sich vielleicht etwas von dieser universalen, nährend-heilsamen, apfelroten Präsenz in den blutroten Sog des aufkeimenden Kriegsfiebers als Rotumwandlung einspeisen? … Vielleicht als vitaminreiche Stärkung in das Immunsystem der Vernunft? … Als Information, dass es auch noch eine ganz andere Richtung gibt, statt des historisch immergleichen euphorisch-sieghypnotischen, zielstrebig-ruinösen Vormarsches in den Untergang?
Was der runde Apfel mir (analog beim Zeichnen) an Einsicht übermittelt versuche ich hier in Worte zu fassen:
Im Inneren der Frucht reifen unsichtbar die Kerne für kommende blühende und fruchttragende Bäume.
Die Kerne im Apfel sind das was für uns die Nachgeborenen, die Kinder sind.
Wenn wir das gefährliche Kriegsfieber näher betrachten, zeigt sich dann nicht überdeutlich, dass, wenn es ausbricht, der Krieg (egal wofür und wogegen) unvermeidlich ein Krieg gegen die Kinder ist?
Kinder sind Zukunft. Ist somit letztlich nicht jeder Krieg ein Krieg gegen unsere eigene menschliche Zukunft?
Sollten wir uns nicht für fähig halten das Fieber zu senken, um stattdessen Bäume zu pflanzen (auch in unser Denken und Fühlen), um deren Erkenntnis-Früchte zu ernten mit denen wir uns, als menschliche Gemeinschaft – und die Natur – entwickeln und fördern können?
(Ich weiß das scheint weit weg von der sogenannten Realität, und doch ist es zugleich im pulsierenden ALLtag herznah da.)
Alfred Bast. KUNST KLOSTER art research. WERKBRIEF aus dem Atelier. August 2025
