„45 Minuten für die Ewigkeit“

Nachklang Kongress in Heiligenfeld „Wer sind wir eigentlich?“, Bad Kissingen 2026

Kurpart Bad Kissingen

Ich war mit einem Vortrag, einem Workshop und einer Ausstellung  zum diesjährigen Kongress eingeladen.

45 Minuten für die Ewigkeit“ standen mir zur Verfügung, um über Natur, Kunst, Spiritualität, Bewusstsein, künstliche und künstlerische Intelligenz, Gut und Böse, über Blüten, Bäume, den Urzirkel und das Herz zu sprechen.
Eben: „45 Minuten für die Ewigkeit“. 

Monatelang habe ich an diesem Vortrag gearbeitet. Und das Besondere daran: der Vortrag auch an mir.
Das ist ja das Großartige am schöpferischen Arbeiten, dass jenes das du gestaltest auch wiederum Dich gestaltet.

Selbstverständlich ist das anstrengend. Es ist immer eine Grenzerfahrung mit dir selbst.
FustRATION ist dabei eine unvermeidlich nötige RATION … denn die aktiviert die RATIO.
Das Herz ist sowieso dabei.

Wie lässt sich das Universum deiner Möglichkeiten so verdichten dass es sich in einem Satz, einem Bild ausdrückt?
Unmöglich? Keineswegs! Schau wie der Löwenzahn das macht.

Regentenbau, Rossini-Vortrags-Saal

Irgendwann wird klar:
Leichtigkeit wurzelt immer in Anstrengungen. Daraus nährt sie sich – bis sie fliegen kann.
Das Schwere gelingt nur mit leichtem Gepäck. Doch das sollte die Essenz beinhalten.

Auch die Fülle kleidet sich gerne in schlichtes, elegantes Gewand.

Ich habe die 45 Minuten (in gewiss mehr als 45 Tagen) mit einem Computer-Programm erarbeitet.
Habe meine Bilder und Texte zusammengeführt.
Habe mit den Animationen des Programms experimentiert und mich zeitenweise in dessen uferlosen Möglichkeiten verirrt. HILFE! 
Ich suchte dringend jemand der das Programm gut zu steuern versteht. Wir hängten einen Aushang ans Schwarze Brett der Medien-Fachhochschule Schwäbisch Gmünd. In der Hoffnung auf eine studentische Kapazität (gegen Bezahlung natürlich). Keine Reaktion. Und mein Freund Martin, der diese Maschinen steuern kann, war in Frankreich.

Doch dieses scheinbare Hindernis war letztlich hilf- und lehrreich. Denn du musst dich dann auf das besinnen was dir zugänglich und möglich ist. Ich verzichtete auf zu viele Effekte und konzentrierte mich auf den Inhalt.
Das war genau richtig. Denn wenn der Inhalt nicht zündet, sind Effekte nur kurzfristige Schrecken um der allgemeinen Ermüdung Reflexe abzuluchsen die dann mit Lebendigkeit verwechselt werden.
Wenn aber der Inhalt zündet wacht der Geist auf. Die Seele tanzt in dem was gehört und gesehen wird,
denn sie wird SINNVOLL und sinnlich-zärtlich und respektvoll angesprochen. So jedenfalls durfte ich das erfahren.

45 Minuten Zeit für die Ewigkeit“. Da die Ewigkeit nicht er Zeit zugehört wirkt diese Zeitspanne selbst wie eine Ewigkeit. 

Der Referent vor seinem Auftritt

Diese 45 Minuten wurzelten in der Ruhe. Ich hatte keinen Raum, keine Zeit für Aufregung. Ich wollte weder gut durchkommen, noch fertig werden, noch einen tollen Vortrag halten, sondern einfach das was sich an Stoff verdichtet hat, und was für mich sehr kostbar ist: „Die Natur die in Gestalten spricht“ weiter-geben, mit-teilen, teil-haben lassen an dem was mich so inspiriert.

Dass dies offensichtlich gelungen ist bestätigten mir die über hundert Menschen im schönen Rossini-Saal.

Vortrag mit brillanter Bildtechnik

Nein, es macht mich nicht stolz, auch dafür ist kein Raum, sondern froh und dankbar.
Dass ich mir selbst nicht mit Eitelkeitsängsten oder Ehrgeizerwartungen im Weg stand, gehört zu den Sekundärdisziplinen die ich zu meinem Alterswerk zähle. 

Und zu alledem wurde ich beschenkt durch diese Erfahrung. 

Manche sagten mir anschließend, dass sie der Vortrag sehr berührt habe, und dass das für sie ein pures Kunsterlebnis gewesen sei.

Hier ergaben also meine Bilder, meine Texte, das Sprechen und auch der musikalische Part ein Ganzes, das sich aus sich selber erklärte und öffnete, denn es waren kaum Menschen anwesend die mich schon vorher kannten. 

Der Vortrag war ganz und gar durchkomponiert. Der Workshop dagegen, den ich zum selben Thema am Tag zuvor hielt, war zwei Stunden lang rein improvisiert. Das passte gut zusammen. Improvisation und präzise Komposition.

Ausstellung: „Vom Gewebe des Lebendigen“, 12 Visualisierungen

Und dann war da noch die Ausstellung im wundervollen grünen Saal. Ich habe schon in vielen Räumen ausgestellt, aber die Präsentation dieser Tischinstallation: Vom Gewebe des Lebendigen“  mit den 12 Visualisierungen, war neu.

Dank!
Ich danke dem Kongress Heiligenfeld für die Einladung, insbesondere Uta und Joachim Galuska, Heiner Max Alberti und den vielen kompetenten guten Geistern, den anregenden Begegnungen, und vor allem Ulla Röber für ihre unermüdliche Unterstützung, damit das alles spielend gelingen konnte. Sie hat alle möglichen Aufregungen und unruhigen Geister zu sich genommen. Die fühlten sich wohl bei ihr. Sie blieben gern bis zur Rückreise.
Jetzt suchen sie sich wieder andere Vortragende.

Nähere Infos:
http://www.akademie-heiligenfeld.de

Foyer, Kongressinfo, Regentenbau

Künstlerediton

Es gab viel Interesse und Nachfragen an den Texten und Bildern.
Deshalb werden wir, sowohl den Vortrag „Die Natur die in Gestalten spricht“ als auch die Ausstellung
„Vom Gewebe des Lebendigen“ in einer Künstleredition, mit je hundert Exemplaren, im KUNST KLOSTER Verlag demnächst veröffentlichen.


Nähre Info: 
KUNST KLOSTER art research e.V.
Ulla Röber
ullaroeber-kunstkloster@email.de
0172-7117231

Künstleredition.
100 Exemplare signiert und nummeriert. Bilder und Texte. 72 Farbseiten. 35 Euro plus Versandkosten.

Künstleredition.
100 Exemplare signiert und nummeriert. Bilder und Texte. 33 Farbseiten. 35 Euro plus Versandkosten.